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Ökostrom

Mit dem Begriff Ökostrom wird umgangssprachlich elektrische Energie bezeichnet, die auf ökologisch vertretbare Weise aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt wird, in Abgrenzung insbesondere zu Kernkraft, Kohle und Öl, aber auch zu Mammutprojekten im Bereich der Wasserkraft wie dem Drei-Schluchten-Staudamm in China.

Speziell bezeichnet Ökostrom auch das Angebot eines Stromanbieters, der seine Kunden ausschließlich aus umweltschonenden Energiequellen versorgt.

Im Sinne einer strengeren Definition kann nur dann von Ökostrom gesprochen werden, wenn er aus Anlagen stammt, durch deren Betrieb keine endlichen Ressourcen verzehrt werden und die keine schädlichen Abgase oder Abwässer verursachen.

Im physikalischen Sinn gibt es keinen Ökostrom als separates Produkt. Alle Kraftwerksbetreiber speisen in das gleiche Netz ein, aus dem alle Verbraucher entnehmen. Elektronen können weder nach Herkunft sortiert, noch nach Vertragspartner gelenkt werden. Sinn und Effekt des Wechsels zu einem Ökostromproduzenten ist es, den Mix der Energien, mit denen die stromerzeugenden Generatoren angetrieben werden (außer Photovoltaik), zugunsten eines geringeren Kohlenstoffdioxidausstoßes zu verändern. Beim derzeitigen Energiemix (2007) liegt der CO2-Ausstoß bei ca. 0,68 kg CO2 je erzeugte kWh.

(Quelle: Wikipedia)

Weitere Themen:
Windenergie - Solarstrom - Ökostrom - Sonnenenergie - Wasserkraft - Windkraft - Erneuerbare Energie

 

 
 
 
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